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Bis in die 1960er Jahre wurden die Greifvögel verfolgt, die chemischen Keulen der Landwirtschaft und vieler Gartenbesitzer gaben ihr übriges dazu (die Eier waren unbefruchtet, oder durch die Einwirkung des Pestizids DDT dünnschalig, sodass sie im Nest zerbrachen). Die Bestände vieler Greifvogelarten haben sich bis heute nicht erholt und stehen auf der „Roten Liste der bedrohten Tierarten“.
Dabei waren und sind ausschlaggebend:
Störung durch Freizeitaktivitäten Lebensraumvernichtung und/oder –veränderung zum Nachteil der Tiere Menschliche Verfolgung Straßenverkehr und Stacheldraht Verluste auf dem Zug und im Winterquartier
Bei uns, im Großraum des Rhein-Sieg-Kreises und Umgebung, kommen folgende Greifvogelarten vor, bzw. wurden in den letzten Jahren mehrfach beobachtet:
(in der Reihenfolge der Häufigkeit)
Taggreifvögel Mäusebussard Turmfalke Sperber Habicht Rotmilan Wespenbussard Rohrweihe Wiesenweihe Wanderfalke Baumfalke Nachtgreifvögel Schleiereule Waldkauz Steinkauz Uhu Sumpfohreule
Sehr selten wurden beobachtet:
In den letzten zwei Jahren werden vermehrt beobachtet:
Altweltgeier (vermutlich wegen Nahrungsmangel in ihren heimischen Gebieten auf der Suche nach neuen Lebensräumen. Durch EU-Verordnung dürfen die Bauern Frankreich und Spanien keine Tierkadaver mehr in der Natur liegenlassen. Diese Kadaver waren die Hauptnahrungsquelle für die Geier).
Alle diese Greifvögel sind als im Bestand gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht eingestuft.
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